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Samstag 21 Juli 2018

Brainflight: Forscher aus München steuern und landen Flugzeug per Gedanken : Wissenschaft News

Projekt Brainflight

Projekt Brainflight • Credits: A. Heddergott/TU München

Wissenschaft News: So sehen Wissenschaftler der Technischen Universität München und der TU Berlin die Zukunft der Luftfahrt. Und dass es funktioniert, haben sie bereits in einem Flugsimulatortest bewiesen. Überraschend genau konnten die sieben Testpersonen mit unterschiedlichen Kenntnissen das Flugzeug fliegen und landen. Die einzelnen Gedanken der Testpiloten produzieren unterschiedliche Gehirnströme, die mittels einer Spezialhaube ausgelesen und dann in Kommandos übersetzt werden. Die Genauigkeit einiger Probanden wäre sogar den Anforderungen einer Flugprüfung gerecht gewesen. Bei einem Probanden lag die Kursabweichung während der Gedankensteuerung in acht von zehn Flügen unter 10%. RESPEKT für diese wissenschaftliche News!

brainflight-tu-muenchen-braincontrol-aircraft.jpgLanden? Kein Problem. Zwar lagen die meisten der Testpiloten noch knapp neben der Landebahn, aber einer schaffte es mittels Gedankensteuerung im Simulator fast die Mittellinie zu treffen. Wahnsinn ... Gefördert wird das Projekt "Brainflight" von der EU. Gestartet im Juni 2012 konnten durch den Simulatortest nun die unglaublichen Erfolge bewiesen werden.

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Ein Ziel der Wissenschaft ist es mit Hilfe von Brainflight, ein einfaches Interface im Cockpit zu etablieren, so dass die umfangreichen Aufgaben übersichtlicher werden. Weitere Ziele sind Reduzierung der Kosten und die Dauer der Ausbildung der Piloten, Vereinfachung der Komplexität der Anzeigen im Cockpit, Vereinfachung der vielen Arbeitsabläufe für Piloten und Erleichterung des Zugangs zum Beruf Pilot für mehr Menschen, die heute aufgrund der Anforderungen die Test nicht bestehen würden. Das Projekt Brainflight wird noch andauern.

Flugzeuge werden für unsere Gesellschaft immer wichtiger und das wird sich in Zukunft auch nicht ändern. Gestern haben wir Euch einen kurzen Ausflug in die Bevölkerungsentwicklung gegeben. Unsere Welt wird immer globaler und diese Distanzen verbinden die Menschen nicht nur per Datenleitungen, sondern wir machen ja alle so gerne etwas miteinander. Also müssen mehr Flugzeuge her, solange wir das Beamen noch nicht erfunden haben. Die Wissenschaft wird für weitere News sorgen.

Und was bedeutet das für den uns? Naja, wie wir bei Emotiv Insight und beim Walk Again Project bereits berichteten, ist die Gedankensteuerung zukünftiger Geräte in vielen Forschungslaboren das Nonplusultra. Mit EmotivInsight wird nächstes Jahr bereits ein Wearable für normale Verbraucher auf dem Markt kommen, mit dem Ihr Dinge mittels Eurer Gedanken steuern könnt - Per Smartphone verbunden. Wir glauben, dass sobald die Gehirnströme nicht mehr mit diesen fiesen Mützen und Headsets ausgelesen werden müssen, sondern die Technik zur Gedankensteuerung unsichtbar ins Haar verschwindet, auch der Otto Normalverbraucher die Wearables interessant finden werden. Stellt Euch mal vor - Umschalten des Fernsehprogramms oder einfach den nächsten Song wählen per Gedanken. Das wäre ein fantastischer Anfang. 

Gelesen 2499 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 20 November 2014 18:48

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