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Freitag 25 Mai 2018

Strom durch TV Signal - Wer braucht schon Batterien? : Wissenschaft News

Internet of Things

Internet of Things • Credits: Wilgengebroed on Flickr

Wissenschaft News: Stellt Euch vor, dass Wearables wie z.B. Armbänder, Sensoren oder alles Andere, was man in Zukunft mit sich herum trägt, keinen externen Stromanschluss und keine Batterien benötigen werden. Mithilfe von elektromagnetischen Wellen, wie z.B. von Radio- und TV-Funkfrequenzen, haben Forscher der University of Washington kleine Wi-Fi Backscatter entwickelt, die TV-Signale als Stromquelle nutzen können. Gleichzeitig können Wi-Fi Signale übertragen werden - ganz ohne Batterien oder externer Stromquelle. Dem TV-Signal sei dank. 

SRI Consulting Business Intelligence/National Intelligence Council

Sensoren in jedem Haus, in jeder Wand könnten uns so mit allen möglichen Informationen wie z.B. dem lokalen Wetter im Garten, dem Sicherheitsstatus im Haus, aller möglichen Sportgeräte oder der Haushaltgeräte versorgen. Eine große Bedeutung kommt dieser Wissenschaft News hier in der Medizin zu Gute. So könnten Sensoren im und am Körper lebenswichtige Informationen an Euer Smartphone oder Eurem Arzt senden. Die Grundlage für "Internet of the Things (IoT)" ist hiermit geschaffen. 

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ABI Research geht davon aus, dass 2020 ca. 30 Mrd. Geräte über's Internet miteinander verbunden sein werden. Die meisten davon sind Alltagsgegenstände, bei denen wir heute noch nicht mal ansatzweise ans Internet denken. Schaut Euch noch die Roadmap des "Internet of Things" an. Wir sind auch fast im Plan. Zumindest was die Lokalisation im Indoor-Bereich angeht. Entscheidet selbst, wie gut oder schlecht der Entwicklungsschritt "Locating people and everyday objects" ist. 

wifid-backscatter-triangle.jpg

Die entwickelten Wi-Fi Backscatter benötigen bis zu 10.000 mal weniger Energie als es bisheriges "Low-Power-Wi-Fi" benötigt. 10 Microwatt reichen aus, um die Wi-Fi Backscatter mit Strom zu versorgen, so dass sie Signale empfangen und versenden können. Laptops und Smarthones können die Signale (aktuell ca. 1 KB/s) der Wi-Fi Backscatter in bis zu 2m Entfernung empfangen. Im Gegensatz zu aktuellen RFID-Transpondern, wie wir sie vom Diebstahlschutz bei Kleidungsstücken her kennen, muss nicht zwangsweise das Lese- und Empfangsgerät für Strom sorgen, so dass eine größere Entfernung zur Datenübermittlung möglich wäre. Die Forscher der University of Washington arbeiten nun an der Erweiterung des Sendekegels auf bis zu 20m. Patente hierzu sind bereits eingereicht. Eine Firmengründung zur Vermarktung steht ebenfalls noch an. Im Video seht Ihr die ersten Prototypen, um die Technik der Allgemeinheit zu veranschaulichen. Könnte ein gutes Investment sein, wenn irgendwann Anteile an der Firma gehandelt werden und sich diese Technik durchsetzen kann.

 

Medien

Funktionsweise Wi-Fi Backscatter uwcse netlabs
Gelesen 2391 mal Letzte Änderung am Freitag, 29 August 2014 17:04

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